Wobrow

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Wobrow / Obroty

(Amtsbezirk Altstadt, Kirchspiel Kolberg St.Georg)

Daten Stand 1937
250 Einwohner, 49 Haushalte
Bürgermeister Otto STRELOW, Pastor Erich NOBILING (Kolberg), Standesbeamter Anton NEITZEL (Zernin), 1.Lehrer Ernst ZILLMER, Erich KORTHALS (Altstadt)
Wohnplätze: Altstadt / Budzistowo, Helenenhöhe

Weitere Einwohner können dem Adressbuch des Kreises Kolberg-Körlin (1929) entnommen werden.


Originalzitat aus: „Der Kolberg-Körliner Kreis“ – Die Geschichte seiner Städte und Ortschaften von Johannes Courtois, Verlag und Druck Courtois Kolberg 1909

Wobrow
Ein Dorf mit 146 Einwohnern, in der Nähe von Alttramm, war ehemals Eigentum der Kolberger Klosterjungfrauen gewesen.
Es gehörte zu der Schenkung, mit der Bischof Hermann das Kloster bei dessen Stiftung im Jahre 1278 ausstattete. Der Ort hat im 7jährigen Kriege dasselbe Schicksal gehabt wie viele andere Dörfer. Seinen Namen findet man Wobrodt, Wobrand geschrieben, jedoch sind dies irrige Schreibarten, da Wobrow sprachlich und urkundlich der allein richtige Name ist, zusammengesetzt aus den slawischen Wörtern „wo“, einer Präposition, und „Brod“, und die Bedeutung „nach der Furt“ hat. In der nahen Persante war vielleicht eine Furt, welche zur Benennung des Ortes Anlaß gegeben haben mag.


WobrowMap

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