Necknin

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Necknin / Niekanin

(Amtsbezirk Altstadt, Kirchspiel Kolberg St.Georg)

Daten Stand 1937
132 Einwohner, 32 Haushalte
Bürgermeister Albert WETZEL, Pastor Erich NOBILING (Kolberg), Standesbeamter Anton NEITZEL (Zernin), 1.Lehrer TEWS, Gastwirt Gustav BERMANN
Wohnplätze: Erzeihungsheim Necknin, Grüner Baum, Marten´sche Ziegelei

Weitere Einwohner können dem Adressbuch des Kreises Kolberg-Körlin (1929) entnommen werden.


Originalzitat aus: „Der Kolberg-Körliner Kreis“ – Die Geschichte seiner Städte und Ortschaften von Johannes Courtois, Verlag und Druck Courtois Kolberg 1909

Necknin
Ein Dorf mit ca. 175 Einwohnern, unweit Kolberg gelegen.
Der Kamminer Bischof Hermann schenkte im Jahre 1287 die eine Hälfte dieses Dorfes, welche Wilhelm von Glasenap und dessen Söhne Berthold und Hubert vorher vom Bischof zu Lehen gehabt hatten, der Stadt Kolberg, die andere Hälfte von Necknin aber verkaufte Bischof Heinrich nach einer Urkunde vom Jahre 1304 für 400 Mark an einige Bürger in Kolberg.
Im 7jährigen Kriege war auch dieses Dorf, in dem sich ehemals 7 Ganzbauern, 1 Halbbauer und ein Kossät befanden, völlig abgebrannt und dem Erdboden gleich gemacht, nach dem Hubertusburger Frieden aber mit landesherrlicher Unterstützung wieder aufgebaut. Der Domkapitularische Anteil bildete ein sogenanntes Benefizium, dessen Bauern 48 Scheffel Roggen, 48 Scheffel Hafer, 12 Hühner und 6 Gänse gaben, welche Naturalleistung später in Geldpacht verwandelt wurde.


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