Degow

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Degow / Dygowo

(Amtsbezirk Degow, Kirchspiel Degow)

Daten Stand 1937
1.209 Einwohner, 348 Haushalte
Bürgermeister Albert FIRZLAFF, Pastor Ernst OSTERMEYER, Standesbeamter Albert FIRZLAFF, 1. Hauptlehrer Karl SEGER, Arzt Dr. August GATZ, Tierarzt Dr. Waldemar SCHREBLER, Gastwirte Laura FIRZLAFF, Ernst KLUGE, August SCHÄFER
Wohnplätze: Bahnhof Degow, Bahnwärterhaus, Fuchsberg, Ochsenwiese, Peuske / Pyszka, Siedlung


Degow ist bereits vor 1281 ein Kirchdorf gewesen. Zuletzt wurde 1877 ein älterer Kirchenbau abgerissen und 1879 die neue, im Stil einer Basilika errichtete Backsteinkirche eingeweiht. Die beiden Kirchenglocken wurden in diese neue Kirche übernommen.
Die kleine wurde 1572 (Inschrift: Jochen Bandekow 1572) und die große 1618 in Kolberg bei Friedrich Klaessen gegossen. Die 300 kg schwere große Glocke wurde im Zweiten Weltkrieg zur Einschmelzung als Rohstoff abgegeben, wurde aber erfreulicherweise 1955 in Hamburg funktionsfähig wieder aufgefunden.
Diese Glocke fand durch den früheren Pfarrer in Degow, den gebürtigen Danziger Dr. Heinz Czaia, ihren Weg in seine neue Heimatgemeinde nach Griesheim bei Darmstadt in Hessen. Hier ruft sie nun gemeinsam mit weiteren Glocken bis heute als „Patenglocke“ in der Luthergemeinde Griesheim zum Gottesdienst.


Neben der Patenglocke auch Bilder der Lutherkirche in Griesheim, einer Tafel an der Lutherkirche sowie vom historischen Uhrwerk im Glockenturm.


Auf der linken Seite ist die Dorfstraße zu sehen, auf der rechten Seite zwei Ansichten des Bahnhofs (alle Aufnahmen um 1915).




Quelle: Kolberger Zeitung, Ausgabe Nov. 1958


Grabsteine auf dem Lapidarium in Degow, jedoch stammen diese nicht alle ursprünglich aus Degow (Klick zur vergrößerten Ansicht)

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