Bartin

BartinDorfteich

Dorfteich in Bartin

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Bartin / Bardy

(Amtsbezirk Degow, Kirchspiel Zwilipp)

Daten Stand 1937
229 Einwohner, 38 Haushalte
Bürgermeister Emil VOLLBRECHT, Pastor Paul BORCHARDT (Zernin), Standesbeamter Albert FIRZLAFF (Degow), 1.Lehrer Paul MADEMANN, Gastwirt Erich MARTEN

Weitere Einwohner können dem Adressbuch des Kreises Kolberg-Körlin (1929) entnommen werden.


Originalzitat aus: „Der Kolberg-Körliner Kreis“ – Die Geschichte seiner Städte und Ortschaften von Johannes Courtois, Verlag und Druck Courtois Kolberg 1909

Bartin
Dorf mit ca. 230 Einwohnern in der Nähe von Degow, eingepfarrt zur Kirche in Zwilipp.
Die Hälfte des Zehnten dieses Dorfes gehörte von den ältesten Zeiten her dem Dekanat zu Kammin, und da der Kamminsche Dekan Siegfried von Trechow sich besonders um das Stift verdient gemacht hat, auch dem Bischof Heinrich in Verschickung nach Rom mannigfaltige ersprießliche Dienste erwiesen hatte, so legte der Bischof 1309 besagtem Herrn die andere Hälfte auch bei. Der Besitzer des Dorfes aber war der Kolberger Dechant Gottfried de Wida, der es an die Johanniskirche und das Kapitel zu Kammin 1309 zu einer Präbende verschenkte. Bischof Friedrich änderte die Sache. Er nahm die beiden Dörfer Damgard und Bartin vom Kapitel, wies ihnen als Vergütigung 14 Drömt Kornzins in dem Dorf Radewke an und überließ die zwei Dorfschaften für 1600 Mark an das Kapitel zu Kolberg am 14. Dezember 1332.


Grabsteine auf dem Lapidarium in Bartin (Klick zur vergrößerten Ansicht)

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